Nyon (dpa) – Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart setzt seinen Weg in der Europa League im Achtelfinale gegen den FC Porto fort. Damit erwischte der DFB-Pokalsieger bei der 50:50-Chance zwischen den beiden portugiesischen Vertretern Braga und Porto das vermeintlich schwierigere Los. Der SC Freiburg spielt gegen den belgischen Club KRC Genk um den Einzug ins Viertelfinale, wie die Auslosung im schweizerischen Nyon ergab.
VfB-Rückspiel muss noch terminiert werden
Im Hinspiel am 12. März tritt Stuttgart zunächst im eigenen Stadion an. Das Rückspiel in Porto steigt am 18. oder 19. März. Dass das zweite Duell am ungewohnten Mittwoch statt am üblichen Donnerstag stattfinden könnte, liegt daran, dass die portugiesischen Teilnehmer nicht an einem Tag ihre Rückspiele austragen sollen. Porto und Braga trennen nur rund 60 Kilometer.
Porto ist in der portugiesischen Liga Tabellenführer mit 20 Punkten Vorsprung vor dem viertplatzierten Braga. Anders als der SC Freiburg hatte sich der VfB nicht direkt für das Achtelfinale qualifiziert und setzte sich in der Zwischenrunde mit einem 4:1 bei Celtic Glasgow und einem 0:1 im Rückspiel am Donnerstagabend vor eigenem Publikum durch.
Freiburg erwischt belgischen Kontrahenten
Die Freiburger treten zunächst auswärts an und haben im entscheidenden Rückspiel Heimrecht. Mögliche Viertelfinal-Gegner des SC wären Celta Vigo aus Spanien oder der französische Verein Olympique Lyon. Die Stuttgarter würden auf Nottingham Forest aus England oder den FC Midtjylland aus Dänemark treffen. Ein Bundesliga-Duell wäre nur im Endspiel möglich.