Spektakel in Fürth – 4:5 im Kellerduell gegen Magdeburg

Spektakel in Fürth – 4:5 im Kellerduell gegen Magdeburg

Fürth (dpa) – In einem irren Schlagabtausch mit insgesamt neun Toren hat Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth ein spektakuläres Comeback gegen den 1. FC Magdeburg verpasst. Die in den ersten 30 Minuten defensiv konfusen Franken mussten sich im wilden Kellerduell der 2. Fußball-Bundesliga den Gästen um Dreifachtorschütze Mateusz Zukowski mit 4:5 (3:5) geschlagen geben. Auch das Hinspiel hatte 5:4 geendet – damals noch für Fürth.

Sechs Tage nach dem 2:1 bei Holstein Kiel erlitten die Fürther, die sich auch von einem 1:5-Rückstand nicht schocken ließen, einen deprimierenden Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Die Magdeburger verschafften sich nach zwei Heimniederlagen in Serie etwas Luft im Abstiegskampf und sind nun vorübergehend Tabellenzwölfter.

Dreierpack von Zukowski 

Die Fürther Fans Stadion durften sich sogar über die Führung durch Brynjar Bjarnason (8. Minute) freuen. Doch nach dem unglücklichen Ausgleich aus Sicht der Hausherren durch die Bogenlampe von Remo Münz (13.) ins eigene Tor nahmen die Magdeburger die Kleeblatt-Defensive auseinander. Zukowski (15., 29., 32.) und Rayan Ghrieb (23.) machten nach gut 30 Minuten scheinbar alles klar.

Die Magdeburger waren aber selbst in der Defensive oft desorientiert. Das nutzten vor 11.061 Zuschauern Doni Arifi (43.), Jan Elvedi (45.+5) und kurz nach dem Wechsel Neuzugang Sayfallah Ltaief (46.) mit seinem Premierentor, um zur Freude auf der Tribüne zu verkürzen. Die Magdeburger retteten den Dreier noch mit einer Klärungsaktion auf der Linie (90.+7).

Fürths Trainer Heiko Vogel, der völlig überraschend seinen Toptorjäger Noel Futkeu aus der Startelf genommen hatte, schäumte lange auf der Trainerbank. Noch vor dem Seitenwechsel brachte er Philipp Ziereis (37.) für den offensiven Aiman Dardari, um die Defensive abzusichern. Die Fürther gaben sich auch nicht auf und kämpften sich zurück. Zu einem Punkt reichte es aber nicht mehr.

1:1 in Münster: VfL Bochum nicht zu schlagen

1:1 in Münster: VfL Bochum nicht zu schlagen

Münster (dpa) – Der VfL Bochum bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga seit mehr als zwei Monaten ungeschlagen. Im Westfalen-Duell bei Preußen Münster spielte der Erstliga-Absteiger am Freitagabend 1:1 (0:1) und baute seine Serie damit auf acht Spiele ohne Niederlage aus.

Imad Rondic brachte Münster in der 35. Minute mit einem sehenswerten Lupfer in Führung. Koji Miyoshi traf in der 59. Minute zum verdienten 1:1. Nach dem siebten sieglosen Spiel in Serie könnten die Preußen an diesem Wochenende noch auf einen direkten Abstiegsplatz zurückfallen.

Vor 10.642 Zuschauern war Bochum zunächst die überlegene Mannschaft und hatte in der 12. Minute auch die erste große Chance: Der Japaner Miyoshi scheiterte aber frei vor dem Tor an Münsters Keeper Johannes Schenk.

Bochumer Chance in der Nachspielzeit

Der Tabellen-15. Münster hielt in diesem packenden Duell jedoch stark mit. Schon vor dem 1:0 behinderten sich Imar Rondic und Torge Paetow bei einer guten Preußen-Chance gegenseitig (26.). Auch nach dem Ausgleich in der zweiten Halbzeit spielte der Außenseiter mutig nach vorn. Jano ter Horst (64.) und Paetow (66.) scheiterten noch zweimal am Bochumer Torwart Timo Horn.

Bei allem Engagement der Gastgeber war der VfL aber auch in der zweiten Halbzeit das gefährlichere Team. Allerdings spielte das Team von Trainer Uwe Rösler mehrere vielversprechende Angriffe zu unüberlegt aus. Die beste Chance zum 2:1 vergab Winter-Neuzugang Oliver Olsen in der Nachspielzeit (90.+3).

Doppelpack Harder: Bayern-Frauen gewinnen in Freiburg

Doppelpack Harder: Bayern-Frauen gewinnen in Freiburg

Freiburg (dpa) – Der deutsche Frauenfußball-Meister FC Bayern München hat auch sein zweites Spiel im neuen Jahr deutlich gewonnen. Beim SC Freiburg setzten sich die Tabellenführerinnen zum Auftakt des 17. Spieltags mit 4:1 (1:1) durch.

Die erste Münchner Führung durch Pernille Harder (27.) glichen die Freiburgerinnen durch Lisa Kolb (45.+1) zwar überraschend noch einmal aus. Nach der Pause trafen aber erneut Harder (58.), Winter-Neuzugang Edna Imade (75.) und Linda Dallmann (79.) für die Bayern. 

Die Münchnerinnen hatten die Partie von Beginn an im Griff. Freiburgs Ausgleich kurz vor der Pause fiel wie aus dem Nichts. Vorerst bauten die Titelverteidigerinnen ihren Vorsprung in der Tabelle auf neun Punkte aus. Das Spiel des Tabellenzweiten VfL Wolfsburg am Samstag in Bremen fällt aus.

Trotz Ansage der Liga: Ronaldo fehlt wieder bei Al Nassr

Trotz Ansage der Liga: Ronaldo fehlt wieder bei Al Nassr

Riad (dpa) – Der Wirbel um Superstar Cristiano Ronaldo in der saudi-arabischen Fußball-Liga geht weiter. Trotz der deutlichen Worte der Saudi Pro League fehlte der 41 Jahre alte Portugiese auch bei der Partie seines Clubs Al Nassr gegen Al Ittihad in der Aufstellung seines Teams. Ronaldo hatte bereits beim Spiel gegen Al Riyadh gefehlt, verletzt soll CR7 aber nicht sein. Am Mittwoch hatte er noch ein Foto vom Training in den sozialen Medien gepostet. 

Ohne seinen Stürmerstar gewann Al Nassr gegen Al Ittihad mit 2:0 (0:0). Der ehemalige Bayern-Profi Sadio Mané (84./Elfmeter) und der Brasilianer Angelo (90.+8) erzielten die Treffer für den Club aus der saudi-arabischen Hauptstadt Riad.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll Ronaldo darüber verärgert sein, dass der Saudi Public Investment Fund (PIF) während der Transferperiode in seinen Augen nicht genug in seinen Club investiert hat. Dagegen holte Rivale Al Hilal, an dem der PIF auch 75 Prozent Anteile hat, beispielsweise Ronaldos ehemaligen Real-Madrid-Teamkollegen Karim Benzema. 

Laut Medienberichten hatte die Saudi Pro League Ronaldo einen Tag vor dem Spiel gegen Al Ittihad eine klare Ansage gemacht. «Cristiano hat sich seit seiner Ankunft voll und ganz für Al Nassr engagiert und eine wichtige Rolle für das Wachstum und die Ambitionen des Vereins gespielt», erklärte ein Sprecher laut dem britischen Sender BBC und der Nachrichtenagentur PA: «Aber kein Einzelner – egal wie bedeutend er auch sein mag – trifft Entscheidungen, die über seinen eigenen Verein hinausgehen.»

Kehrt Ronaldo der Saudi Pro League den Rücken zu?

Der Liga-Sprecher betonte, dass die Saudi Pro League, in die Ronaldo im Januar 2023 gewechselt war, auf einem einfachen Prinzip basiere: Jeder Verein agiere unabhängig unter denselben Regeln. «Die Vereine haben ihre eigenen Vorstände, ihre eigenen Führungskräfte und ihre eigene Fußballleitung. Entscheidungen über Neuverpflichtungen, Ausgaben und Strategien liegen bei diesen Vereinen, innerhalb eines finanziellen Rahmens, der Nachhaltigkeit und Wettbewerbsausgleich gewährleisten soll», sagte PA zufolge der Sprecher.

Laut der portugiesischen Sportzeitung «Record» soll Ronaldos Vertrag bei Al-Nassr eine Ausstiegsklausel beinhalten. Die Ablösesumme soll bei 50 Millionen Euro liegen. «Die MLS (in den USA) und eine Rückkehr nach Europa zeichnen sich als mögliche Ziele ab», schrieb das Blatt jüngst.

Müller lässt Karriereende offen: Wasser statt Cocktail

Müller lässt Karriereende offen: Wasser statt Cocktail

Marbella (dpa) – Thomas Müller lässt sein Karriereende offen. Der Weltmeister von 2014 war nach 25 Jahren beim FC Bayern München im vergangenen Sommer zu den Vancouver Whitecaps nach Kanada gewechselt. Der Vertrag des 36-Jährigen gilt dort noch bis zum Ende des Jahres.

«Wie schon immer in meinem Leben lege ich mich nicht unnötig fest. Mein
Hauptmotiv, Fußball zu spielen, ist der Spaß daran. Die ersten Monate hier hat es enorm viel Spaß gemacht. Jetzt steht meine erste komplette Saison an», sagte der Offensivstar der «Welt» im Interview.

 «Hinten raus etwas durchgeschleppt»

Ein entscheidender Punkt sei seine Gesundheit. «Was macht der Körper auf dieser ganzen Reise? In der Vorsaison habe ich mich hinten raus etwas durchgeschleppt. Auch deswegen ist dieser Gedankenprozess bei mir alles andere als ausgegoren», erklärte der 131-malige Nationalspieler während des Trainingslagers seines neuen Vereins in Marbella.

Müller, der während der Fußball-WM im Sommer als Experte für MagentaTV arbeiten wird, ist mit seiner Spielerrolle weiter glücklich. «Die Möglichkeit zu haben, in der 90. Minute bei einem Heimspiel mit einem Elfer das Spiel zu entscheiden, diesen Druck zu spüren und die Chance zu haben, die Emotionen so vieler Menschen mit einer Aktion zu bewegen, wenn man trifft – das ist es mir immer noch wert, früher ins Bett zu gehen», sagte Müller. «Dann probiere ich den Cocktail halt nicht. Und nehme das stille Wasser.»

Keine Absichtserklärung mit FC Bayern

Der FC Bayern möchte sein Urgestein nach der aktiven Karriere in die Vereinsarbeit einbinden. Etwas Konkretes wie einen Fahrplan gibt es aber noch nicht. «Die Verbindung zum FC Bayern ist weiterhin da, emotional und inhaltlich», erklärte Müller. «Und mit der Vereinsführung ist besprochen, dass es die Möglichkeit gibt, künftig einen gemeinsamen Weg zu gehen. Eine Absichtserklärung oder gar ein Termsheet gibt es noch nicht. Ich will jetzt auch parallel keinen Trainerschein machen oder ein Studium beginnen.»

Er wolle weiter «auf dem grünen Rasen stehen, Athlet sein. Und dem alles
unterordnen. Nach meiner Spielerlaufbahn möchte ich dann den Ausbildungsweg ganz bewusst wahrnehmen – statt nebenbei hektisch ein Zertifikat einzustecken. Wenn ich etwas mache, mache ich es zu hundert Prozent», versicherte Müller. «Ich will weder mir selbst noch jemand anderem
zumuten, dass er von mir weniger als meine volle Leidenschaft, Energie und Aufmerksamkeit bekommt.»

Frauen-Bundesliga: Scherbenhaufen nach erneuter Eskalation

Frauen-Bundesliga: Scherbenhaufen nach erneuter Eskalation

Frankfurt/Main (dpa) – Das Desaster für Verband und Vereine ist perfekt, die Bundesliga der Fußballerinnen steht seit der erneuten Eskalation vor einem Scherbenhaufen. Weil die geplante Zusammenarbeit zwischen den 14 Erstligisten und dem Deutschen Fußball-Bund zum zweiten Mal geplatzt ist, muss die Zukunft weiter warten. Die Professionalisierung stockt – mit bitteren Folgen für die Eliteliga. 

Knapp über 100 Millionen Euro, die der DFB für die kommenden acht Jahre über die ursprünglich angedachte GmbH in die Liga gepumpt hätte, fließen vorerst nicht in deren Entwicklung. Da hilft es kaum, dass der DFB ankündigte, «in den kommenden Jahren einhundert Millionen Euro in die Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußball zu investieren». Zunächst muss der Verband dafür Projekte definieren, neu planen, umdenken. Wertvolle Zeit geht verloren.

Zur neuen Bundesliga-Saison ändert sich: erst mal nichts. Die Lizenzierungsvorgaben für die Bundesligisten bleiben unangetastet. Und damit auch ambitionierte Projekte wie Mindestlohn (3.000 brutto monatlich), Ausbau des Trainerstabs, größere Stadien und bessere Nachwuchsstrukturen, zu denen der DFB die Clubs gern verpflichtet hätte, weiter Kür statt Pflicht.

TV-Auktion auf Herbst verschoben

Die ersten Auswirkungen des andauernden Streits gibt es längst: Der DFB hat den geplanten Ablauf des TV-Rechte-Verkaufs gestoppt. Die Auktion soll nicht wie geplant im Frühjahr, sondern erst im Herbst erfolgen – wenn vielleicht eher abzusehen ist, wann die Bundesliga-Reformen tatsächlich greifen sollen.

Seit der Saison 2023/24 gibt es jährlich 5,17 Millionen Euro brutto. Ab der Saison 2027/28, wenn der neue Rechtezyklus startet, hätte die Frauen-Bundesliga mehr Geld erlösen sollen. Jetzt wird es kompliziert angesichts der Lähmung der Liga. 

Noch wissen Club-Entscheider und DFB nicht, wie es in den kommenden Monaten weitergeht. Klar ist nur, dass über die Zukunft der Fußballerinnen neu verhandelt werden muss – erneut zwischen Clubs und DFB. Man wolle «weitere Gespräche über alternative Formen einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen dem FBL e.V. und dem DFB suchen», hieß es in der am Donnerstag versandten Mitteilung des im Dezember gegründeten Ligaverbands FBL e.V., der die Interessen der 14 Bundesligisten vertritt.

Die langfristigen Alternativen

Eine (längerfristige) Alternative könnte sein, dass die Frauen-Bundesligisten unter das Dach der Männer-DFL rutschen. «Ich weiß, dass einige Kollegen diese Idee haben. Das ist eine Option», hatte Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen Ende Januar der «Bild am Sonntag» gesagt. Auch ein gänzlich eigener Weg sei denkbar: «Dann müssten sie einen Grundlagenvertrag mit dem DFB schließen, wie er seit ihrer Gründung im Jahr 2000 auch für die DFL gilt.»

Ligaverbandspräsidentin und Eintracht-Direktorin Katharina Kiel hatte am Donnerstag betont, wie wichtig Eigenständigkeit sei. «Für uns ist entscheidend: Die Zukunft der Frauen-Bundesliga muss dort gestaltet werden, wo der sportliche und wirtschaftliche Motor liegt – bei den Clubs.»

Just daran hakte es in den Verhandlungen mit dem DFB. In der Frage, wer in der angedachten GmbH faktisch das Sagen gehabt hätte, gab es keine Einigung. Der DFB hatte sein finanzielles Engagement an Mitspracherechte gekoppelt; die Clubs darauf beharrt, im Zweifel allein entscheiden zu können.

DFB-Generalsekretär Blask: Wollen nicht im Kofferraum hocken

«Wir wollen in den nächsten Jahren nicht nur nicht bloß auf dem Beifahrersitz hocken, sondern erst recht auch nicht im Kofferraum», hatte Generalsekretär und Chefverhandler Holger Blask schon am Mittwoch auf dem Kongress SpoBis in Hamburg gesagt. Von dieser Haltung wich die Verbandsspitze dann auch nicht mehr ab.

Coach Ilzer lässt Zukunft in Hoffenheim offen

Coach Ilzer lässt Zukunft in Hoffenheim offen

Zuzenhausen (dpa) – Angesichts der Querelen in der Führungsebene denkt Christian Ilzer über seine Zukunft als Coach der TSG 1899 Hoffenheim noch einmal nach. Einen möglichen Weggang ließ er offen. «Kann sein, ich kann nichts ausschließen. Das hängt von vielen anderen Faktoren ab», sagte der 48-Jährige vor dem Bundesliga-Topspiel bei Bayern München am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN). Diese Faktoren werde er aber öffentlich nicht besprechen. Ilzer hat noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027. 

Trotz des sportlichen Höhenfluges der Kraichgauer kommt der Verein nicht zur Ruhe. Hinter den Kulissen tobt weiter ein Machtkampf, bei dem schon einige verantwortliche Mitarbeiter gehen mussten.

Mehrere Medien hatten zuletzt berichtet, dass nun auch Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker, der gemeinsam mit Ilzer für den sportlichen Aufschwung verantwortlich ist, zur Disposition steht. Er soll demnach bei einer Neuaufstellung der Geschäftsführung möglicherweise zum Sportdirektor herabgestuft werden, was Schicker nach dpa-Informationen nicht akzeptieren würde.

Freiburger Schuster verwundert über Werders Trainerwechsel

Freiburger Schuster verwundert über Werders Trainerwechsel

Freiburg (dpa) – Trainer Julian Schuster vom Fußball-Bundesligisten SC Freiburg hat sich verwundert gezeigt über den Trainerwechsel beim kommenden Gegner Werder Bremen. «Wenn man die Spiele von Bremen anschaut, erweckt das nicht den Eindruck, dass man den Trainer entlassen muss», sagte er vor der Heimpartie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den abstiegsbedrohten Tabellen-15. 

Dort wird Daniel Thioune sein Debüt auf der Werder-Bank geben. Den früheren Coach von Fortuna Düsseldorf und des Hamburger SV stellte der Club am Mittwoch als Nachfolger des beurlaubten Horst Steffen vor. 

Nach zehn Spielen ohne Sieg steht Werder mit 19 Punkten nur noch einen Zähler vor dem Abstiegs-Relegationsplatz. Dennoch habe er bei Werder viele Dinge gesehen, die er auch gut finde, erklärte Schuster. Er nannte besonders die «klaren Abläufe» in den Spielen, die sich beim SVW über die Jahre entwickelt hätten. 

SC-Abwehrchef Ginter vor Jubiläumsspiel

Über Thioune äußerte sich Schuster sehr positiv. Er komme sehr gut rüber und sei «von der Persönlichkeit her ein toller Mensch». Beim 51-Jährigen sei auch eine «gewisse Demut» spürbar, das finde er sehr angenehm, erklärte Schuster. 

Gegen Bremen wollen die im oberen Tabellenmittelfeld stehenden Freiburger Wiedergutmachung für die 0:1-Niederlage zuletzt beim VfB Stuttgart. Dort kassierte der Sport-Club den Siegtreffer der Gastgeber erst in der letzten Minute. SC-Abwehrchef Matthias Ginter steht vor seinem 400. Bundesligaspiel, Flügelspieler Vincenzo Grifo fehlt mit bisher 104 Pflichtspieltoren nur noch ein Treffer zum Vereinsrekord seines früheren Kollegen Nils Petersen. Weiter fehlen werden die angeschlagenen Abwehrspieler Philipp Lienhart und Lukas Kübler.