Trump rät Iran aus Sicherheitsgründen von WM-Teilnahme ab

Trump rät Iran aus Sicherheitsgründen von WM-Teilnahme ab

Washington (dpa) – US-Präsident Donald Trump sieht eine Teilnahme der iranischen Nationalmannschaft an der Fußball-WM in den USA als Sicherheitsrisiko. «Die iranische Fußball-Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft willkommen, aber ich glaube wirklich nicht, dass es angemessen ist, dass sie dort ist – um ihres eigenen Lebens und ihrer Sicherheit willen», teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit.

Die Männer-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni. In der Gruppenphase trifft der Iran auf Belgien, Neuseeland und Ägypten. Alle drei Spiele werden in den USA ausgetragen. Die Vereinigten Staaten und Israel greifen den Iran seit Ende Februar an. Das Land führt Gegenschläge aus.

Irans Sportminister lehnt WM-Teilnahme ab

Irans Sportminister Ahmad Donjamali hatte eine WM-Teilnahme seines Landes angesichts der Eskalation im Nahen Osten bereits infrage gestellt. «Da diese korrupte Regierung unseren Führer ermordet hat, haben wir unter allen Umständen keine Bedingungen, um an der Weltmeisterschaft teilzunehmen», erklärte er in einem TV-Interview. Auch der Verbandschef Mehdi Tadsch hatte sich ähnlich geäußert.

«Angesichts der bösartigen Maßnahmen, die gegen Iran durchgeführt wurden, wurden uns innerhalb von acht oder neun Monaten zwei Kriege aufgezwungen, und mehrere Tausend unserer Menschen wurden getötet», sagte Donjamali weiter. «Daher haben wir definitiv keine Möglichkeit zu einer solchen Teilnahme.» Ob die Entscheidung des Ministers final ist und der Iran die Teilnahme wirklich boykottiert, blieb zunächst unklar.

Zuletzt hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino nach einem Treffen mit Trump berichtet, dass der US-Präsident zugesichert habe, dass die iranische Nationalmannschaft trotz des Krieges im Nahen Osten bei der WM in den USA antreten dürfe.

Transfercoup: Kellermann wird Sportdirektor der BVB-Frauen

Transfercoup: Kellermann wird Sportdirektor der BVB-Frauen

Dortmund (dpa) – Borussia Dortmund hat zur neuen Saison überraschend Ralf Kellermann als Sportdirektor für die derzeit drittklassigen Fußballerinnen verpflichtet. Der 57-Jährige unterschrieb beim Revierclub einen Vertrag bis Juni 2029. Kellermann ist bis Saisonende noch Frauenfußball-Direktor beim Bundesligisten VfL Wolfsburg.

«Mit Ralf Kellermann gewinnen wir einen absoluten Fachmann für uns, der den Frauenfußball bei Borussia Dortmund mit seiner Expertise und seiner Erfahrung auf ein neues Level heben wird», sagte Carsten Cramer, Sprecher der BVB-Geschäftsführung.

Große Titelsammlung beim VfL Wolfsburg

Kellermann arbeitet seit 2008 beim VfL Wolfsburg als Trainer und sportlicher Leiter und gilt als Wegbereiter des Erfolgs beim niedersächsischen Club. In seiner Ära feierten die Wolfsburgerinnen ihre sieben Meisterschaften, gewannen elfmal den Pokal und holten zwei Champions-League-Titel. 2013 gelang ihnen sogar das Triple. 

Große Lust auf Herausforderung

Seinen Abschied in Wolfsburg hatte er erst vor wenigen Wochen angekündigt. Spekuliert wurde, dass er zu einem anderen europäischen Top-Verein geht. Nun geht Kellermann zu einem Drittligisten in die Regionalliga West. Vor fünf Jahren ist der BVB mit einer ambitionierten Frauenmannschaft an den Start gegangen und feierte seither Aufstieg um Aufstieg. Das Ziel ist die Bundesliga. «Borussia Dortmund ist genau die Herausforderung, auf die ich eine große Lust verspüre», sagte Kellermann.

Ballack über DFB-Aus: Hätte mir Offenheit von Löw gewünscht

Ballack über DFB-Aus: Hätte mir Offenheit von Löw gewünscht

München (dpa) – Auch 16 Jahre nach seiner Ausbootung als Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft durch den damaligen Bundestrainer Joachim Löw (66) beschäftigt Michael Ballack das Thema noch immer. «Ich hätte mir einfach eine offenere Kommunikation von Jogi Löw gewünscht», sagte der inzwischen 49 Jahre alte Ballack in der Sky-Sendung «Meine Geschichte – das Leben von …». 

«Dann gebietet es zumindest der Respekt, das, was ich geleistet habe für die Nationalmannschaft, die zehn Jahre vorher, dass man es mir ins Gesicht sagt.» Ballack hatte zwischen 1999 und 2010 für Deutschland 98 Länderspiele bestritten (42 Tore). Der Ex-Kapitän arbeitete lange erfolgreich mit Löw zusammen. Wegen einer Fußverletzung verpasste der Mittelfeldspieler die WM 2010 in Südafrika und Löw machte Philipp Lahm zum Kapitän des DFB-Teams. Für Ballack war es das Karriereende in der Nationalmannschaft und es kam zum Bruch mit Löw. 

Keine Aussprache mit Löw

«Vielleicht hat er gedacht, es ist zu schwierig, mit Micha dieses Gespräch zu führen. Das hätte ich mir damals einfach gewünscht», sagte Ballack. Gesprochen habe er mit Löw in all den Jahren nie darüber. «Aber es ist heute wirklich kein Thema. Wenn wir uns sehen, begrüßen wir uns ganz normal», sagte Ballack.

Reitz-Wechsel nach Leipzig wohl bald klar

Reitz-Wechsel nach Leipzig wohl bald klar

Mönchengladbach (dpa) – Der Wechsel von Borussia Mönchengladbachs Kapitän Rocco Reitz zu RB Leipzig ist voraussichtlich nur noch Formsache. «Dass Rocco nächste Saison noch bei uns ist, ist sehr, sehr unwahrscheinlich», sagte Gladbachs Sportchef Rouven Schröder am Donnerstag. 

Zuletzt hatte es Berichte über eine grundsätzliche Einigung zwischen Schröders früherem Club und Reitz gegeben. Eine Einigung beider Vereine ist aber noch nicht erfolgt. «Es ist noch nichts entschieden», sagte Schröder, kündigte aber auch an: «Es wird nicht mehr ellenlang dauern. Entscheidungen müssen getroffen werden.»

Rund 20 Millionen Euro als Ablöse im Gespräch

Der 23-Jährige hat bei seinem Heimatclub noch einen Vertrag bis 2028. Trotz einer angeblich festgeschriebenen Ablösesumme in Höhe von 25 Millionen Euro, dürfte die tatsächlich vereinbarte Summe eher bei gut 20 Millionen Euro liegen. 

Im wichtigen Duell mit dem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, FC St. Pauli, ist Reitz wegen seiner umstrittenen Roten Karte beim 1:4 bei Bayern München gesperrt.

Dauerausfall Poulsen fehlt HSV im Abstiegsduell gegen Köln

Dauerausfall Poulsen fehlt HSV im Abstiegsduell gegen Köln

Hamburg (dpa/lno) – Yussuf Poulsen erlebt eine Saison zum Vergessen. Der Hamburger SV muss erneut ohne seinen Kapitän auskommen. Wie so oft in dieser Spielzeit der Fußball-Bundesliga wird der Rekordspieler seines Ex-Clubs RB Leipzig von einer Verletzung ausgebremst. 

Wenn der norddeutsche Club am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) den 1. FC Köln zum Abstiegskampfduell der Aufsteiger empfängt, fehlt der 31-Jährige wegen einer Oberschenkelverletzung, wie Trainer Merlin Polzin bei der Pressekonferenz bestätigte. «Er wird auf jeden Fall ein paar Wochen ausfallen», sagte der Coach. Das ergab eine MRT-Untersuchung, nachdem Poulsen das Training am Mittwoch vorzeitig beendet hatte. 

Polzin über Poulsen-Ausfall: «Sehr, sehr bitter»

Der Däne verpasste in dieser Saison schon angeschlagen 13 von 25 Ligaspielen, unter anderem wegen einer Sprunggelenksverletzung und eines Muskelfaserrisses. Zuletzt hatte er sich langsam wieder in den Kader herangekämpft mit Kurzeinsätzen. Und nun spielt Poulsen schon wieder keine Rolle auf dem Platz. Im Sommer war der langjährige Profi von HSV-Ligakonkurrent Leipzig zu den Hanseaten gewechselt und zum Kapitän ernannt worden. 

Die erneute Verletzung, sei «sehr, sehr bitter», meinte der Coach. Es sei völlig klar, dass sein Spieler sehr bescheiden drauf sei, sagte der Trainer. Polzin lag aber auch etwas am Herzen. Er bekräftigte, dass der erfahrene Poulsen hinsichtlich Pflege und Lebensstil alles tue, um bestmöglich zu funktionieren. 

Noch sei die Hoffnung da, dass Poulsen noch entscheidenden Anteil bei der Mission Klassenverbleib auf dem Platz habe und nicht nur mit seinen Führungsqualitäten daneben. «Natürlich ist es sowohl für ihn als auch für uns nicht zufriedenstellend», stellte aber Polzin auch klar. 

Winter-Neuzugang wieder im Training

Gegen die zuletzt formschwachen Kölner, die vor der Saison gemeinsam mit dem HSV von der 2. in die 1. Liga aufgestiegen waren, fehlen zudem weiterhin der junge Norweger Alexander Rössing-Lelesiit und Publikumsliebling Bakery Jatta. Für Ersatz-Kapitän Nicolas Capaldo ist ein Kadereinsatz nach seiner Bauchmuskelverletzung wohl noch zu risikoreich. Winter-Leihzugang Albert Grönbaek kehrte zuletzt ins Mannschaftstraining zurück.

Möglicherweise erhält der dänische Landsmann von Poulsen also auch Spielanteile für den Tabellenzehnten HSV gegen die fünf Punkte entfernten Kölner, die aktuell auf Tabellenrang 14 stehen. 

Die Gäste sind zum Punkten verdonnert. In den vergangenen fünf Partien kassierte die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok vier Niederlagen. Auch die Kritik am Coach wurde lauter. Allerdings unterlagen die Kölner dabei gegen die Top-Teams RB Leipzig, VfB Stuttgart und Borussia Dortmund. Gegen die Abstiegskampfkonkurrenten Mainz und Wolfsburg gewann der Dom-Club.

Downs vor Duell mit Ex-Club

«Am Samstag gibt es drei Punkte. Und da musst du abliefern, da musst du da sein. Und ich weiß, dass meine Mannschaft das sein wird», kündigte Polzin an. Der HSV will auch noch etwas gutmachen. In der Hinrunde unterlagen die Hanseaten mit 1:4 beim Verein aus dem Rheinland. 

Angreifer Damion Downs dürfte extra motiviert sein. Der 21-Jährige spielte in den Jugendmannschaften des FC und auch bei den Kölner Profis. Dann zog es ihm zum englischen Zweitligisten FC Southampton, ehe er von dort im Winter an den HSV verliehen wurde. Bislang blieb der Angreifer in sieben Ligaspielen erfolglos vor dem Tor: Null Treffer und null Vorlagen. 

Trainer Polzin bekräftigte aber die Stärken Downs im Spiel gegen den Ball. Da mache er «sehr viele Sachen extrem gut». Möglicherweise reicht es dann am Wochenende für seinen Premierentreffer für die Hamburger.

Kovac über Schlotterbeck: Nicht in Position, Druck zu machen

Kovac über Schlotterbeck: Nicht in Position, Druck zu machen

Dortmund (dpa) – Bei den Vertragsgesprächen mit Nationalspieler Nico Schlotterbeck sieht sich Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac nach eigenen Angaben nicht in der Position, Druck zu machen. «Da hat der Trainer nichts mit zu tun. Es geht ja letzten Endes um den Club, und der Club steht über allem», sagte der 54-Jährige.

Schlotterbecks Vertrag läuft noch bis 2027. Da der 26-Jährige das Angebot zur Verlängerung aber noch nicht angenommen hat, müsste der BVB den Nationalverteidiger im Sommer verkaufen, sollte er den Verein verlassen wollen, um noch eine hohe Ablöse erzielen zu können.

Kovac: «Man hat noch genug Zeit»

Zuletzt hatte Kovac zu dem Thema noch gesagt: «Wir alle würden uns freuen, wenn das demnächst vom Tisch ist. Es liegt an ihm.» Nun sagte der Coach: «Wir arbeiten dran, beziehungsweise man ist im Austausch. Man hat noch genug Zeit. Und ob das jetzt heute oder morgen oder übermorgen passiert, ist egal.» Mit einem Schmunzeln ergänzte Kovac: «Es sollte aber auf jeden Fall vor dem nächsten Transferfenster sein.»

Am Mittwoch hatte der BVB die Vertragsverlängerung mit Nationalspieler Felix Nmecha verkündet. Ob davon eine Signalwirkung ausgehen könne, wurde Kovac gefragt. Man müsse jeden Fall einzeln betrachten, sagte er und ergänzte: «Klar hoffe ich, dass nicht nur die Spieler, die hier sind, sondern auch andere, die sich Gedanken machen, unserem Club beizutreten, sehen, dass wir versuchen, unsere Leistungsträger zu halten.»

Trotz Havertz-Tor: Bayer 04 glaubt an seine Chance in London

Trotz Havertz-Tor: Bayer 04 glaubt an seine Chance in London

Leverkusen (dpa) – Am liebsten würde Simon Rolfes Kai Havertz irgendwann wieder im Trikot von Bayer Leverkusen sehen. «Immer wenn wir sprechen, fange ich schon mal an, ein bisschen zu graben», sagte der Leverkusener Sportgeschäftsführer in den Katakomben der BayArena und lachte. Zuvor hatte der deutsche Nationalspieler des FC Arsenal gezeigt, wie weh er seiner alten Liebe tun kann.

Havertz war der große Spielverderber für Bayer 04 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den englischen Tabellenführer. Mit einem verwandelten Strafstoß kurz vor Schluss verhinderte er beim 1:1 den Leverkusener Überraschungssieg. «Dafür habe ich jahrelang gearbeitet, um in solchen Momenten da zu sein», erklärte Havertz bei DAZN. «Deswegen freue ich mich natürlich.»

«Trashtalk» mit Andrich

Der 26-Jährige hat eine schwere Zeit mit mehreren Verletzungen hinter sich. Nun will er bei den Gunners wieder vorangehen und bei der WM im Sommer in den USA ein Schlüsselspieler für Deutschland sein.

Bei seiner Rückkehr nach Leverkusen stand Havertz auch nach dem Spiel mit hektischer Schlussphase im Fokus. Im Mittelkreis lieferte er sich ein Wortgefecht mit Bayer-Kapitän Robert Andrich. Mit den Worten «normaler Trashtalk» und einem Lächeln, beschrieb der Leverkusener Torschütze die Situation.

Den Elfmeterpfiff bewerteten sowohl Andrich als auch Rolfes und Trainer Kasper Hjulmand als Fehlentscheidung des türkischen Schiedsrichters Umut Meler. Viel Zeit sich darüber aufzuregen, haben die Leverkusener aber nicht.

Drei Topspiele innerhalb einer Woche

Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) geht’s in der Bundesliga gegen den FC Bayern. Bayer ist nicht nur wegen des 6:1-Statements der Münchner in der Königsklasse in Bergamo erneut Außenseiter. Ein Bonusspiel ist die Partie gegen den souveränen Tabellenführer der Bundesliga trotzdem nicht. Leverkusen braucht im Kampf um die erneute Champions-League-Teilnahme dringend Punkte.

Schon am Dienstag steht dann in London das Rückspiel an. «In so einer kurzen Zeit drei Top-Spiele hatte ich, glaube ich, auch noch nicht», sagte Andrich. «Dafür sind wir da.»

Trotz des späten Ausgleichs nehmen er und seine Teamkollegen viel Vertrauen in die eigene Stärke mit nach England. «Wir haben gesehen, dass wir Arsenal schlagen können und dass wir ihnen Paroli bieten können», sagte Andrich. «Wir fahren dorthin, um eine Runde weiterzukommen. Sonst brauchen wir gar nicht erst anreisen.» Auch Hjulmand stellte fest: «Da geht was!»

Die Leverkusener ließen gegen die starke Offensive der Gunners, die zuvor all ihre acht Champions-League-Partien in dieser Saison gewonnen hatten, kaum Torchancen zu. Nach dem 1:0 durch Andrich lagen die Rheinländer lange auf Siegkurs. Doch dann kam Havertz.

Rolfes: «Kai vereint so viele Facetten als Fußballspieler»

«Ich glaube, ich habe schon den ein oder anderen Elfmeter auf der Seite geschossen. Deswegen kenne ich das Gefühl», sagte der Offensivmann, der als Zehnjähriger zu Bayer 04 gekommen war und mit den Verhältnissen in der BayArena bestens vertraut ist.

Rolfes schwärmte: «Kai vereint so viele Facetten als Fußballspieler. Das macht ihn so stark.» Der 44-Jährige ergänzte: «Auch von der Persönlichkeit her: Er ist immer bodenständig gewesen, war immer ein Vorbild in der Mannschaft – trotz seines herausragenden Status, den er damals schon bei uns hatte.»

Zum Abschluss seiner für ihn so gelungenen und für Bayer so schmerzhaften Rückkehr posierte Havertz noch schnell für ein Fan-Foto. Dann verabschiedete er sich – zumindest bis Dienstag.

Bundesliga-Referee Ittrich hört nach dieser Saison auf

Bundesliga-Referee Ittrich hört nach dieser Saison auf

Berlin (dpa) – Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich beendet nach dieser Saison seine Karriere. Das kündigte der 47-Jährige an. «Ich hatte eine großartige Zeit. Ich habe viele Länder gesehen, nahezu jedes Bundesliga-Stadion in Deutschland kennengelernt und vor allem viele tolle Menschen getroffen. Und das Wichtigste: Es hat mir immer unglaublich viel Spaß gemacht», sagte Ittrich der Deutschen Presse-Agentur.

Der Polizeibeamte aus Hamburg ist seit 2003 DFB-Schiedsrichter, seit 2016 leitet er Spiele in der höchsten Liga. Bislang kommt Ittrich auf 90 Bundesliga-Einsätze. Es wären auch mehr Einsätze möglich gewesen, hätten ihn nicht zahlreiche Verletzungen wie drei Kreuzbandrisse oder ein Muskelbündelriss ausgebremst.

«Mein erstes Bundesligaspiel bleibt für mich das absolute Highlight – Wolfsburg gegen Ingolstadt am 13.2.2016. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, wenn man den Schritt in die Bundesliga schafft und dort sein erstes Spiel pfeifen darf», berichtete Ittrich und ergänzte: «Ich kann jungen Menschen nur empfehlen, den Schiedsrichterschein zu machen. Man lernt unglaublich viel fürs Leben: sich zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen und kritikfähig zu sein.» Er möchte dem Fußball erhalten bleiben, Konkretes könne er aber noch nicht zu seiner Zukunft sagen.